SehnsuchtnachLeben

Die Sehn(- Sucht) mit der Sucht...
 

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Zwischen "Zudröhnen" und absetzen....

Ich bekam zu meiner täglichen Metallbecherchen-Dosis noch kleine verschiedenfarbige Pillen, auf mein Nachfragen hieß es "Magnesium, Vitamine, Krampfschutz...bla bla.."

Nach dem Abendessen hielten sich alle meistens im "Aufenthalts-und Fernsehraum" auf zum quatschen, Tv sehen....

Einige Zeit nach dem "Krampfschutz-bla bla" bemerkte ich daß mir total schwindelig wurde, ich kam mir vor wie absolut zugedröhnt, ich konnte weder gerade laufen, noch meinen Kopf richtig stillhalten,ging zum Schwesternzimmer und fragte ob man diesen " Krampfschutz" nicht weglassen oder durch etwas anderes ersetzen könne
(Nicht daß ich in meiner "Glanzzeit" etwas dagegen gehabt hatte derartige Wirkung zu verspüren, aber jetzt kam ich mir nur wirr im Kopf vor...außerdem ist es ein Unterschied ob man es selbst in der Hand hat wieviel oder welche Wirkung man mit Medikamenten verspürt oder ob man "willenlos weg-gebeamt" wird und ich war richtig sauer!!)

Sie machte sich Notizen und ab dem nächsten Tag bekam ich einen Ersatz.

Ca. 3 Stunden nach dem Abendessen wurde ich immer zum Schwesternzimmer gebeten wo ich noch ein "Nachtration-Potiönchen" zu mir nehmen sollte. Nach dem 3.Tag fragte ich den Nachtpfleger ob man das "Teufelszeug" denn über Nacht nicht weglassen könne, mir "ginge es doch soweit gut" (was in Anbetracht meiner Entzugserscheinungen meine Nase Pinnocchio-mäßig um einiges "wachsen" ließ, aber ich wollte eben auf biegen und brechen schneller reduzieren, es gab schließlich eh nicht mehr viel zu "entziehen", also warum nicht schneller..??!!!

( Als sich am ersten Tag die Psychologin bei mir vorstellte und meinte "na, mit 14 Tagen ist hier aber nix getan, das wird schon ein längerer Weg..." ---obwohl man mir bei der Suchtberatung zugesichert hatte es würde nicht länger als 7-10 Tage dauern zu "entgiften"...brachen mir schon die "Schweiß-Tränen" aus ud ich nahm mir vor, in maximal 10 Tagen draußen zu sein!!!)

Konnten die denn alle nicht verstehen daß meine Tochter mich brauchte???
Im Nachhinein überlegt klingt das sehr paradox denn aufgrund meines hohen Konsums hatte ich mir ja selbst früher kaum Gedanken drüber gemacht daß meine Tochter mich brauchen würde, in meinem "Tablettenwahn" dachte ich immer es "wird schon alles gutgehen"...

27.3.13 13:50

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